Da ich mich vor einigen Jahren für Canon und den entsprechenden Objektivanschluss entschieden habe, war es konsequent, dieser Linie treu zu bleiben.
Den Klapp-Bildschirm habe ich einfach seit meiner G3-Zeit schätzen gelernt und der wesentliche Unterschied zur 600D ist das ausgereiftere Autofokus-System mit seinen 19 Kreuzsensoren. Sehr angenehm ist auch die WLAN-Fähigkeit und damit die Möglichkeit per Smartphone fernzusteuern.
Meine Immer-Drauf-Linse für alle Motive, zumindest wenn es schnell gehen soll.
Meine Standardlinse für Stadt-, Landschafts- und Gruppenaufnahmen. Vor allem die hohe Lichtstärke ist hervorzuheben.
Ein sehr gutes Telezoom für Tierfotografie und alles andere, was man groß abbilden möchte. Der Bildstabilisator ist dringend notwendig, funktioniert aber auch sehr zuverlässig.
Lediglich bei Makroaufnahmen stört der etwas große Mindestabstand.
Der eingebaute Blitz der EOS ist praktisch, da man ihn immer dabei hat, in vielen Situationen aber nicht ausreichend hell und flexibel genug.
Ich habe mir daher noch einen kompakten Aufsteckblitz zugelegt, den man verstellen kann, und mit normalen Mignon-AA-Batterien oder -Akkus betreiben kann. Durch den Aufsteckblitz sind rote Augen auch kein Thema mehr, da der Blitz weiter von der optischen Achse entfernt ist.
Eine Spiegelreflexkamera ist eine tolle Sache, mit der man Super-Aufnahmen schießen kann. Allerdings hat sie mit 1-2 Objektiven auch ein stattliches Gewicht. Wesentlich kompakter ist eine Systemkamera, die aber dennoch den Vorteil hat, die Objektive wechseln zu können.
Sie hat zwar nur einen Micro-Four-Thirds-Sensor (MFT), der nochmals kleiner als der APS-C-Sensor der Canon 70D ist. Aber in Tageslichtaufnahmen sieht man den Unterschied kaum. Das sieht im Dunkeln schon anders aus.
Mein Standard-Zoom für die Panasonic GX80 und damit: Immer drauf.
Wegen des Crop-Faktors des Sensors entspricht das einer Kleinbild-Brennweite von 28-280mm. Das reicht für die meisten Situationen.